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Flowpacks mit weniger kunststof und mehr komfort

Die Verpackungsindustrie befindet sich im ständigen Wandel. Wie verpacken wir unsere Lebensmittel so, dass die Umwelt nicht übermäßig belastet wird? Können wir vielleicht das Gewicht der Verpackung um die Hälfte reduzieren? Das sind ambitionierte Pläne, aber sie sind keinesfalls unrealistisch. Die Produktion von Fleisch und Käse verbraucht Energie, produziert viel CO2 und belastet die Umwelt. Dazu kommt noch die Umweltbelastung durch die (Kunststoff-) Verpackungen für die Produkte, die daher möglichst sparsam eingesetzt werden sollten.


Einführung des Verpackungsgesetzes
Im Hinblick auf das neue Verpackungsgesetz 1) lohnt es sich umso mehr, für Lebensmittelverpackungen weniger Material zu verwenden. Das neue deutsche Verpackungsgesetz gilt für alle Händler, die Verpackungen auf dem deutschen Markt in Umlauf bringen. Oberstes Ziel ist das Vermeiden oder Reduzieren von Umweltbelastungen durch Verpackungen. Zu diesem Zweck muss Verpackungsmüll reduziert und/oder recycelt werden. Es besteht eine Registrierungspflicht und als Hersteller müssen Sie bei der Beantragung einer Lizenz angeben, wie viel Verpackungsmaterial Sie im kommenden Jahr voraussichtlich produzieren werden. Die Kosten steigen mit zunehmender Menge. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Industrie zu einer sparsamen Verwendung von Verpackungsmaterialien im Produktionsprozess zu bewegen.

Wiederverschließbare Flowpack-Verpackungen
Derzeit werden geschnittene Käse- und Fleischwaren in Deutschland meistens in Thermoform-Verpackungen verpackt.
In den Niederlanden überwiegen in den Supermärkten schon seit Jahren wiederverschließbare Flowpack-Verpackungen. Große Ketten wie Albert Heijn, Aldi und Jumbo unterstützen das bewährte Konzept.


Seit 1998 produzieren die Maschinen von Omori diese wiederverschließbaren Verpackungen für geschnittene Käse- und Fleischwaren. Bei dem von Omori entwickelten Verpackungskonzept SeloPack™ kommt eine Versiegelungstechnologie zum Einsatz, die selbst bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten luftdicht ist. Auch die Verbraucherzufriedenheit fällt positiv aus: Lebensmittelabfälle werden reduziert 2), es kann eine längere Haltbarkeit der Produkte erzielt werden und die Verpackung ist für Jung und Alt leicht zu öffnen.

Ein Beispiel aus der Praxis
Eine wiederverschließbare SeloPack™-Verpackung wiegt ungefähr 10 Gramm*. Eine herkömmliche Thermoform-Verpackung hat dagegen mit rund 20 Gramm etwa das doppelte Gewicht.
Wenn an 250 Tagen im Jahr 8 Stunden pro Tag 100 Verpackungen pro Minute hergestellt werden, werden so mit einer Thermoform-Maschine in einem Jahr 240.000 kg Kunststoff produziert. Im Vergleich dazu werden auf dem Omori Flowpacker nur 120.000 kg Kunststoff produziert, wenn das Produkt in SeloPack™-Verpackungen verpackt wird. Eine Ersparnis von ganzen 50 %!

Der Hersteller bezahlt nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes rund 550 Euro pro Tonne Kunststoff. In unserem Beispiel betragen die Kosten für die konventionelle Thermoform-Verpackungen 132.000 Euro pro Jahr und für die Flowpack-Verpackungen nur 66.000 Euro pro Jahr.

Die Vorteile des Omori Flowpacker mit SeloPack™ auf einen Blick
○ energiesparend und deshalb umweltfreundlicher
○ Kosteneinsparung beim Lizenzvertrag
○ Einsparung von Folie durch On-Demand-Funktion (kein Produkt, keine Verpackung)
○ hohes Maß an Flexibilität bei Formatumstellungen
○ Zeitgewinn beim Folienwechsel
○ platzsparende kleinere Maschine
○ geringere Logistikkosten durch leichtere Verpackungen
○ einfache Wartung und minimaler Personaleinsatz zum Betrieb der Produktionslinie

Praxisbeispiel aus England:
Firma: Walkers
Produkt: Fleischwaren (darunter auch geschnittene Fleischwaren) für Tesco

Die Thermoform-Verpackungsmaschinen wurden durch 6 Omori HFFS Flowpack-Linien ersetzt. Dadurch konnte nicht nur der Kunststoffverbrauch um 50 % reduziert werden, sondern auch die Energiekosten sanken um die Hälfte – von 20.000 KWh auf 10.000 KWh pro Monat.

Für weitere Information bitte schicken Sie ein E-Mail an info@omori.eu.

 

1) VerpackG, siehe auch www.gruenerpunkt.de

2) Die verborgenen Auswirkungen von Lebensmittelabfällen betreffen vor allem die Herstellung, Verpackung und den Transport von Lebensmitteln. Für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch werden beispielsweise 15.000 Liter Wasser verbraucht. Wenn wir also eine Packung Hackfleisch wegwerfen, entsorgen wir nicht nur das Fleisch, sondern auch das Wasser. Dazu kommt dann noch die Kunststoffverpackung, die umsonst produziert wurde, und das CO2, das während des Transports ausgestoßen wurde.

* je nach verwendeter Folie