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effiziente Verpackung von Premium-Tiernahrung

Heute besuchen wir Jonker Petfood, ein Familienunternehmen mit einer langen Geschichte, die bis ins Jahr 1937 zurückreicht. Mit dem Umzug 1992 an den heutigen Standort in Waalwijk wurde ein wichtiger Schritt getan. Es wurde Raum für Innovationen, die neuesten Abfüllanlagen, zusätzliche Lager- und Büroflächen und ein hochmoderner Park von Produktions- und Verpackungsmaschinen geschaffen. Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist Jonker Teil des Familienunternehmens United Petfood Producers aus Belgien und damit einer der 14 Produktionsstandorte. Mit Lieferungen in 38 Länder weltweit und einer Produktion von 80.000 Tonnen Tierfutter pro Jahr gehört Jonker Petfood zu den Großproduzenten von Trockenfutter für Hunde und Katzen.

Martin Sonneveld, der Produktionsleiter, führt uns durch die Fabrik und erzählt uns, wie er zu Jonker gekommen ist. „Ich suchte eigentlich keinen neuen Job. Ich arbeitete auf dem Bau und spielte gerne Fußball. Jonker Petfood war damals Sponsor von Achilles Veen. Nach dem Spiel kam ich mit Herrn Jonker ins Gespräch und er lud mich ein, in die Fabrik zu kommen und mich einmal umzuschauen. Das ist jetzt 30 Jahre her. Ich habe als 2. Assistent am Fließband angefangen und so ziemlich alles gemacht. Diese Erfahrung kommt mir noch heute jeden Tag zugute.“

„Hohe Standards bei der Qualitätssicherung“

Jonker Petfood konzentriert sich auf die Herstellung von Trockenfutter für Hunde und Katzen für internationale Handelsmarken in den Segmenten Basic, Medium und Premium. Um diese hohe Qualität bei der Tiernahrung kontinuierlich gewährleisten zu können und dies dem Kunden zu garantieren, werden höchste Standards bei der Qualitätssicherung eingesetzt.

„Das beginnt bereits, wenn die Rohstoffe eintreffen. Alle Komponenten werden in unserem eigenen Labor einem Infrarot-Scan, einer Analyse und einer Prüfung unterzogen. Wenn sie allen von uns festgelegten Werten und den Normen der NVWA (Niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit) entsprechen, dann kann entladen werden,“ sagt Martin Sonneveld.

Anschließend werden die Rohstoffe nach Rezeptur gewogen. Sonneveld: „Der Wiegevorgang besteht aus einer ersten Wägung, auf die eine zusätzliche Kontrollwägung folgt. Wenn eine Differenz von 200 Gramm besteht, blockiert das System. Wir haben etwa 75 verschiedene Silos für Endprodukte und einen Rohstoffvorrat von 6000 Tonnen in den Silos.“

Productieproces Jonker Petfood B.V.

Herstellungsprozess Jonker Petfood 

Inzwischen sind wir im Kontrollraum angekommen, wo der vollautomatische Produktionsprozess beobachtet wird.
„Der Prozess des Eingangs der Rohstoffe bis zum gekühlten Futterbrocken wird auf 15 Bildschirmen überwacht. Auf der Basis der Eingabe einer der 400 Rezeptnummern werden alle Rohstoffe automatisch in 25 Chargen von 2.000 Kilogramm, insgesamt 50 Tonnen, gewogen,“ sagt Martin.

Controlekamer Jonker Petfood B.V.

Nicht nur die Rohstoffe werden getestet. Stündlich wird eine Probe aus der Produktionsanlage entnommen und analysiert. Sollten die Spezifikationen von der Norm abweichen, wird in Absprache mit dem Qualitätsbeauftragten ein „Go oder No-Go“ festgelegt. Am nächsten Morgen werden die Produktionsmuster zu einem Mischmuster verarbeitet und mit den Rezepturmustern im Labor verglichen. „Wir tun dies, um jederzeit die gleiche hohe Qualität unserer Futterbrocken zu gewährleisten. Die Produktionsmuster werden 2 Jahre lang aufbewahrt und mit einem Track-and-Trace-Code versehen. Angenommen, es kommt ein Rückruf, dann können wir genau sehen, welches Tierfutter wohin geliefert wurde.“

Produktion und Verpackung sind bei Jonker Petfood zwei getrennte Prozesse. Die „Reform“, wie Martin die Optimierung und Automatisierung der Produktions- und Verpackungsprozesse nennt, hat seiner Meinung nach viel bewirkt. „Wir wissen immer genau, was wo liegt, was das MHD-Datum ist und wann wir eine neue Charge produzieren müssen, um immer genügend Lagerbestand für unsere Kunden zu haben. Nach dem Produktionsprozess wird jedes Produkt mit einem eindeutigen Code versehen, so dass das First-in-first-out-Prinzip angewendet werden kann.“

Wenn der Kunde eine Bestellung aufgibt, werden die Futterbrocken verpackt. Die Big Bags mit dem Endprodukt werden direkt aus dem Silo für Fertigprodukte oder aus dem Lager entnommen und zur Verpackungsanlage gebracht, wo sie portioniert und in Standbeutel verpackt werden.

Deutlicher Trend bei Premium-Tiernahrung

In den Niederlanden war Jonker Petfood eines der ersten Unternehmen, die hochwertiges Tierfutter durch Verarbeitung von Frischfleisch auf 2 Extruderanlagen herstellten. Lachs, Lamm, Huhn und Rind werden inzwischen an 3 Tagen in der Woche zu Futterbrocken verarbeitet.

Leepack verpakkingsmachine voor diervoeding

„Wir sehen auf dem Markt einen klaren Trend zu mehr Premium-Brocken mit hochwertigeren Zutaten,“ fährt Martin fort. „Dadurch steigt auch die Nachfrage nach kleineren Verpackungen, was zu einer erhöhten Anzahl kleinerer Chargen führt. Deshalb musste die gesamte Organisation im Vergleich zu den Großverpackungsmaschinen wesentlich flexibler gestaltet werden. Vor vier Jahren wurden nur die Säcke von 10 bis 25 Kilo maschinell befüllt.“

Unsere Verpackungskosten wurden erheblich gesenkt

„Nachdem wir uns auf einer Messe kennengelernt hatten und auf Empfehlung von Votech (Hersteller von großen Verpackungsmaschinen, Red.) kamen wir mit Omori Europe in Kontakt. Erwin Middelhoff (Sales Director bei Omori Europe, Red.) lud uns ein, die Leepack-Verpackungsmaschine im Demoraum der Maschinenfabrik zu testen. Das hat uns so gut gefallen, dass bei uns nur wenige Monate später die erste Wiege- und Verpackungslanlage mit Waage, Plattform und Verpackungsmaschine voll in Produktion war. Wir können jetzt Beutel von 40 Gramm bis 8 kg automatisch befüllen und verschließen und damit unsere Verpackungskosten erheblich senken.“

„Die Umrüstzeiten sind kurz, die Anlage ist einfach zu bedienen, und da wir wenig Ausfallzeiten haben, können wir effizienter verpacken.“ Aufgrund der Produktionserweiterung war es logisch, dass nach dem Kauf dieser ersten Anlage zwei weitere komplette Verpackungsanlagen von Omori Europe installiert wurden.

„Wenn wir Sie brauchen, können wir uns darauf verlassen, dass das Problem gelöst wird“

Martin arbeitet kontinuierlich an Innovationen und Investitionen und geht dabei gerne voran. „Wenn wir den Wünschen unserer Kunden weiterhin gerecht werden wollen, zeichnen wir uns nicht nur durch qualitativ hochwertige Futtermittel aus. Wir arbeiten kontinuierlich an unseren Prozessen für Lagerhaltung, Verpackung, Transport und Lieferung. Die Zusammenarbeit mit Omori ist angenehm. „Da unsere Kunden von uns erwarten, dass wir schnell reagieren, erwarten wir dasselbe auch von unseren Partnern. Die Wege sind kurz, und wenn wir Sie brauchen, können wir uns darauf verlassen, dass das Problem gelöst wird.“

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Wenn die Anforderung an das Unternehmen darin besteht, kleinere Verpackungseinheiten mit einer schönen Abdichtung zu verpacken, kann man Omori nicht wirklich ignorieren. Ein schneller Service ist essentiell für ein Unternehmen und ein wesentlichter Faktor für die Kontinuität der Zusammenarbeit mit Omori Europe.

Martin Sonneveld – Produktionsleiter Jonker Petfood B.V.